Binäre, non-free Treiber für: Nvidia / ATI

Es gibt 3 Methoden, 3D-Treiber zu installieren

  1. sgfxi / smxi

    Verwendung des von der sidux-Community bereit gestellten Multifunktions-Tools smxi/sgfxi. Mehr dazu unter smxi Befehls-Syntax.

  2. Benutzung des Nvidia/ATI Binär-Installers
    Die binären Treiber müssen direkt von Nvidia
    oder ATI heruntergeladen werden.
    

Open Source Xorg-Treiber für nVidia, ATI, Radeon, Intel

Open Source Xorg-Treiber für nVidia, ATI, Radeon und Intel sind mit sidux vorinstalliert. Falls diese von proprietären Treibern ersetzt wurden, können die ursprünglichen freien Treiber mit diesem Skript wieder installiert werden: sgfxi.

X-Server-Treiber von X.Org (siehe xserver-xorg für eine eingehendere Beschreibung) bieten Unterstützung für Grafikkarten der nVidia-Serien Riva, TNT, GeForce und Quadro, für Grafikkarten der ATI-Serien Mach, Rage, Radeon und FireGL (mittels der Subtreiber 'atimisc', 'r128' und 'radeon') und für die freien 3D-Treiber von Intel.

Installation:

Aus KDE abmelden und mit Ctrl+Alt+F1 in den Textmodus wechseln
Als root anmelden
und dann "init 3" eintippen
(Eine Nachricht sollte anzeigen, dass der X-Server angehalten wurde.)
apt-get update
apt-get install xserver-xorg-video-nv
ODER
apt-get install xserver-xorg-video-ati
ODER
xserver-xorg-video-intel
init 5 && exit

Üblich ist 2D-Unterstützung, für manche Grafikkarten existiert 3D-Unterstützung.

Nun muss die Datei /etc/X11/xorg.conf bearbeitet werden. Zuvor sollte eine Sicherungskopie erstellt werden. Fehlerhaftes Bearbeiten der Datei /etc/X11/xorg.conf kann dazu führen, dass der Grafikserver X nicht mehr startet. Eine Fehlersuche kann sich dabei sehr zeitaufwändig gestalten.

Um /etc/X11/xorg.conf zu bearbeiten, muss sie mit Rootrechten geöffnet werden. Im Abschnitt Section "Device" wird der Treiber in der Zeile "Driver" abgeändert auf nv ODER ati.

Ein Bearbeiten der Datei xorg.conf geschieht auf eigenes Risiko!

Mehr Informationen finden sich auf der Seite von X.Org.

Tipps zu Hardware, die unfreie Treiber benötigt

Auf Grund der schwierigen Rechtslage liefert sidux auf der Live-CD nur DFSG-freie Software aus.

Erweiterung der Liste der Debian-Quellen

Daher könnte es vom Anwender gewünscht sein, contrib/non-free in den Dateien /etc/apt/sources.list.d/debian.list und /etc/apt/sources.list.d/sidux.list oder /etc/apt/sources.list hinzuzufügen:

# Unstable
deb http://ftp.de.debian.org/debian unstable main contrib non-free
# deb-src http://ftp.de.debian.org/debian unstable main contrib non-free

# sidux
deb http://sidux.com/debian/ sid main contrib non-free firmware fix.main fix.contrib fix.non-free
#deb-src http://sidux.com/debian/ sid main contrib non-free firmware fix.main fix.contrib fix.non-free
Firmware

Die benötigte Firmware kann mit Hilfe der folgenden Geräte/Firmware-Liste oder mit dem neu entwickelten Skript fw-detect bestimmt werden. fw-detect befindet sich im Paket configure-networkcard.

$ fw-detect

Wir versuchen, Pakete für legal verteilbare Firmware in den non-free-Repositorys von sidux zur Verfügung zu stellen, aber nicht alle Anbieter erlauben dies.

NTFS-Partitionen mit ntfs-3g beschreibbar machen

Achtung: Obwohl der Treiber ntfs-3g nun für stabil erklärt ist, empfehlen wir keine Benutzung ohne vorher die Daten zu sichern, vor allem nicht auf Arbeitsplattformen! Die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr, da ein Datenverlust nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann!

In eine Konsole Folgendes eingegeben (siehe das Kapitel Partitionieren der Festplatte, wie die UUIDs der verschiedenen Partitionen ermittelt werden!):

sux
apt-get update && apt-get install ntfs-3g
umount /media/xdxx
mount -t ntfs-3g /dev/disk/by-uuid/xxyyzz[etc] /media/xdxx
exit  ## mit diesem Befehl wird die Konsole verlassen

Die NTFS-Partition sollte jetzt mit Schreibzugriff eingehängt sein und man sollte Daten darauf speichern können.

Aber noch einmal unsere Warnung: Dieses Vorgehen ist für Situationen gedacht, für die es keine anderen Lösungsmöglichkeiten gibt. Für die tägliche Routinenutzung es nicht empfohlen!

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